Petra Krauses Show-ABCA wie Alexandra Schmadalla (36)startete ihre Karriere auf der Herbertstrasse in Hamburg, wo sie als Narkose-Gaby tätig war, bis nach einem ihrer Besuche in einem indischen Restaurants ein Freier unter ihr wegblieb und schliesslich schwerstbehindert war. Sie ging nach Berlin und war als Waschhilfe beim ultra-angesagten Friseur Udo Walz tätig. Nach einem unerwarteten Orgasmus auf der Auto-Rückbank eines bis dato schwulen Kollegen schmiss die Schmadalla ihren Job aus Mobbing-Gründen. Nach einem Zwischenspiel als Metalldetektor am Flughafen Tempelhof, bei der sie das Piepen von der Pike auf lernte, entschied sich die grazile Honigblonde zum Besuch der Talk-Show "Gerda am Mittag", bei der sie auf die Aufnahmeleiterin Susann Koscholke traf. Es entstand spontan eine innige Freundschaft zwischen den beiden Charlottenburgerinnen. Angelika Herpel lernte sie an der Volkshochschule Steglitz kennen, die dort Kurse zum Thema "Dasein und Design" gab. Schnell entschlossen sich die drei UPTOWN-TUSSIS, eine Mainstream-Agentur für Online-Events, Be to be-Commerce, Face to Face-Marketing und Start-up-Promotion in der neuen Mitte Berlins zu gründen. Frl. Schmadalla ist Designertüten-abhängig, zu lange ledig und nach eigenem Bekunden beim Sex eher zu laut.B wie Bar jeder VernunftSogar sowas wie ich durfte in den heiligen Hallen der grossen Kleinkunst auftreten:1997/98 permanent Silvester 2000 C wie "Croco diabolo"Marianne Peitsch-Kupsch ist die 24-jährige, gutbehütete Tochter und technische Assistentin von Professor Peitsch. Sie ist Einzelkind, ohne Mutter aufgewachsen und hat daher ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Vater, der versucht ihre Illusion einer "heilen Welt" aufrechtzuerhalten und sie von allem Bösen fernhält. Aufgrund ihrer Naivität lebt die hübsche, adrette und "unschuldige" Frau zufrieden in ihrer kleinen Welt.D wie DitscheDitsche ist eines der drei SCHWEISS-GIRLS, jener Rapperinnen aus dem Beussel-Kiez, deren Texte so scharf und oft am Rande Charlottenburgs sind, wie sie selber auch. Aber sie sagen das, was jedem Kiez-Bewohner auf der Seele brennt. Nach ihrem Debüterfolg mit "Du fickst mich nicht" wurde es still um die Ghetto-Queens aus Moabit. Trennungsmeldungen wurden mit aller Vehemenz dementiert, wie auch das Gerücht, Hürriyet Lachmann ginge in einer umgebauten Homo-Kneipe in Neukölln putzen. Gegen ihre ständige Verpeiltheit hat Manu von Ditsche einen Kompass bekommen und nun sind sie präsenter denn je! Die Maxi-CD "Geh die Strasse" hält sich hartnäckig in den Charts. Die Dreharbeiten für "10551 Turmstrasse" sind in vollem Gange: Eine Serie über das Leben im Kiez, Sex, Drogen und Gewalt. Eine neue CD wird es auch noch geben, die Arbeit daran läuft auf Hochtouren. Endgültig vergessen sind die Zeiten, als Ditsche noch bei Bäckerei Ditsch im Karstadt / Ecke Stromstrasse Laugenbrezel und Käsestangen verkaufen musste, und sich aus lauter Entsetzen darüber schon vormittags soviel Backtriebmittel spritzen musste, dass ihre Armbeugen aussahen wie nach einem Angriff von Hitchcocks Vögeln.E wie ElvisEin von sich selbst geschlagener Sohn der Familie Przygodda, deren unglaubliche Geschichte im Programm "We are family" erzählt wird. Elvis ist echt nicht ganz dicht und beschimpft völlig fremde Frauen mit z.B. "Drecksfotze". Hierbei handelt sich nach Auskunft mehrerer Kinder-Psychologen um eine schreckliche Krankheit.F wie "Frauen schlafen nie"Produzentin sowie Darstellerin der Vivian Treusch im Stück von Laurent Daniels (Ex-GZSZ) nach "Die Frauen" von George Cukor aus dem Jahre 1939. Mit Gérôme Castell, Tima die Göttliche, Bob Schneider, Rita Scholl u.a.G wie "Grabe mal nach Rosenthal"Erste Bühnenversuche als irgendetwas zwischen Mady Riehl und Brigitte Xander.H wie "Hotte Von Edith verlassen"Es muss 1995 gewesen sein: Nachdem Achim Staude nach einer Probe auf dem Nachhauseweg von irgendwelchen Irren mit einer Gaspistole ins Auge geschossen wurde (um seinen Rucksack zu klauen kein Witz), stand Krause 2 Tage später bei der Premiere mit Hotte und Gérôme auf der Bühne des Checkpoint in der Leipziger Strasse.I wie "In Juttas Stübl am Dietmarsee"Ein Alpentraum in zwei Akten: In einer Zeit, in der ein Christoph Schlingensief (Apothekersohn aus den alten Bundesländern) sich selbst therapiert indem er Tausende von Arbeitslosen in den Wolfgangsee im Salzkammergut schickt, deckte die Teufelsberg Produktion auf:
J wie "Ja, ich fahre Fahrräder aus dem Fahrradladen im Mehringhof"Im sogenannten FLM lasse ich mich gern und regelmäßig von einer Lesbe bedienen, die inzwischen meine Freundin ist. Toll.Bitte sehen Sie auch unter: info@fahrradladen-mehringhof.de
oder www.fahrradladen-mehringhof.de
K wie KrauseDieser historische Familienname stammt aus finnisch-griechischen Gefilden und bedeutet laut offizieller und staatlich anerkannter Beurkundungen äußerst qualifizierter Historiker aus dem internationalen Ausland "die Schöne".L wie "Late Nackt Show"In dieser Schaffensperiode irgendwann in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends standen Krause und Konsorten das erste Mal als echte Frauen auf den Bühnen des Berliner Ostens. Mit richtigen Brüsten und allem pipapo! Das war was!M wie Mandy Basta / Ostlerin
N wie NielsMit diesem Holland-Schweizer führte ich meine glücklichste Ehe. Wir schliefen einen ganzen Sommer lang zusammen auf der Bühne des BKA-Zeltes an der Philharmonie, auf der man ein paar Stunden zuvor dem Publikum noch etwas vormachte. Sehr romantisch, da störten noch nicht mal die Ratten.O wie OperationAls Kind wurden mir operativ die Eier aus dem Leib geholt und am Hodensack festgenäht. Schon damals hatte ich offensichtlich keine Lust auf diesen Männerkram, dieses Gebammel zwischen den Beinen und wollte untenrum einfach nur flach sein. Viel später hatte ich dann auch mal nicht nur einen dicken Hals wegen all dem, sondern auch "Dicke Eier" (Nebenhodenentzündung). Grund und Titel genug für eine freitägliche Mitternachts-Extrem-Improvisations-Show im BKA...Eine herrlich verrückte und kranke Zeit...Ach, was waren wir unbeschwert...und gnadenlos!P wie PetrusDer Jungens-Name der Petra Krause.Q wie Quatsch-Comedy-ClubDie tollste Geschichte was den Quatsch-Comedy-Club angeht, passierte 1999 im Hotel Bayerischer Hof in der Weltstadt mit Herz, in München. Ich bin also mit Ades, Bob und den anderen Komödianten aus Hamburg, wo wir am Vortag gespielt hatten, nach München geflogen. Wir waren alle noch lustig von der Nacht und wirklich sehr guter Dinge. Man checkte also im Hotel ein, dann den Sound, das Licht und die Bühne, die sich in einer urig-rustikalen Räumlichkeit im Keller des Bayerischen Hofes befand. Dann verabredete man sich für irgendwann eine Stunde vor der Vorstellung oder was im Zimmer von Thomas Hermanns. Dort würde man was trinken und dann gemeinsam in den Keller fahren. Gesagt - getan. Das ganze wurde auf Video festgehalten. Es stiegen also irgendwann 14 oder was zum Teil geschminkte Tunten in vollem Ornat, alle aber äusserst gut gelaunt und kreischig in einen viel zu kleinen Fahrstuhl. Da stand man nun eingequetscht zwischen Thomas Hermanns, Georg Uecker, Monty Arnold, Emmy & Bertie, Ole Lehmann und was weiss ich mit wem, als der Fahrstuhl irgendwo steckenblieb. Das war lustig! Aber so nach zehn Minuten oder was stellte man fest dass man immer noch feststeckte, und man diese Scheisskiste auch nicht wirklich wieder zum Fahren kriegte, geschweige denn dass jemand zur Hilfe kam. Zumindest hörte man nichts und niemanden von aussen. Die ersten Berufs-Witzbolde fingen nun an, blass und verdächtig ruhig zu werden. Ich war irgendwann nur noch mit atmen und dem Aufsagen des Satzes: "Ich bin nicht klaustrofobisch, nein, ich bin es nicht, verdammt noch mal!" beschäftigt. Nach mindestens 20 Minuten lugte dann ein Männergesicht durch einen schmalen Schlitz oberhalb der Tür und versuchte beruhigend auf die Eingeferchten einzureden. Ich kriegte nichts mehr mit, ich wollte nur nicht sterben nicht so. Ich war als Deetlef, dieser schrecklichen Neuköllner Friseur-Tucke unterwegs, mit Pudelfrisur und Hawaiihemd. Es war die Hölle! Irgendwann konnte man dann tatsächlich diesen Kerker verlassen, auf dem Video ist zu sehen dass ich mich beim Entsteigen kreuzige. Sowas würde ich niemals tun! Jedenfalls mussten wir sofort (eine Viertelstunde zu spät) auf die Bühne stürzen. Thomas sage den Leuten was passiert war und entschuldigte sich für die Verspätung. Die Zuschauer fanden den Witz sehr gelungen. Ganz im Gegensatz zu dem Auftritt der Teufelsberger: Deetlef und Dietmar erzählten Jutta das neueste aus der Pisswanne in ihrem Darkroom und ich schmetterte Ades "Peitsch mich" entgegen. Ein Skandal im Hotel Bayerischer Hof in München. Wir hatten es geschafft!R wie RichardKenne ich nicht.S wie Sabrina DuncanSabrina ist die jüngste der "DREI ENGEL FÜR ALI", geboren Anfang der 80er Jahre in Boffzen, südlich von Höxter. Sie hat ihr Medizin-Studium an der Uni Göttingen abgebrochen, um campen zu gehen. Zartherbe Schokolade ist ihr Verderben, aber auch Paprika-Chips schlägt die junge Draufgängerin nicht aus. Der Security-Gedanke kam ihr auf einem öffentlichen WC. Sabrina ist Wassermann, Aszendent Schütze.T wie TränenpalastAuch im Osten ein Star:1997 Late Nackt Show Diesmal sind die Frauen echt U wie "Uptown Tussis."Drei szenige Berliner Mittdreißigerinnen (Alexandra Schmadalla / ledig / 36 Jahre / Ex- Friseurin bei Udo Walz, Susann Koscholke / ledig / 36 Jahre / Ex-Aufnahmeleiterin im Synchronstudio Wenzel Lüdecke, Angelika Herpel / ledig / 36 Jahre / Ex- Damen-Konfektionsverkäuferin im KaDeWe) haben keine Lust mehr in ihren bisherigen Mittelstandsjobs zu versauern und akribisch Waschzettel aus nachgemachten Designer-Klamotten herauszutrennen. Zwar sehen sie supertrendy aus und schleppen permanent Tüten angesagter Labels mit sich herum, aber es ist eigentlich alles nur H&M. Das ist entwürdigend und peinlich. Im Grunde können sie nichts wirklich, deshalb tun sie sich zusammen und führen jetzt ein eigenes Büro in Berlin-Mitte: Die Mainstream-Agentur für Online-Events, Kultur, be to be-Commerce und Advanced Agency für face to face-Marketing und Boom, Start-up-Promotion im Neuen Berlin. Endlich erhalten sie ihren ersten Auftrag: Sie sollen für die Mitarbeiter des namhaften und extrem erfolgreichen DTNB-Dachverband Tourismus neue Buntesländer ein Event zur Belohnung und Motivation veranstalten. Dieses Mega-Event schreit nach der angesagtesten Location dieser Stadt. Aufgabe der drei Tussis wird es sein, ein trendiges Entertainment-Konzept zu realisieren. So soll zum Beispiel ein Mitarbeiter, der unglaublicherweise noch Single ist, mit einer Kollegin in einer Dating-Show zu verkuppelt werden. Eine Fashion-Show des Stardesigners Manni Puup! zeigt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie sie aus ihrem Reiseverkehrskauffrau/mann-Typ das beste machen können. Doch so lautstark sich dieses hyperangesagte Happening auch ankündigt, wird es schon jäh von einer keinesfalls schwerhörigen Dame aus der Nachbarschaft unterbrochen. Gelingt es den drei Tussis, die zu allem entschlossene Emma Zeh zu bändigen? Wenn die Gäste opulent verköstigt sind, gibt es als Dessert die "Gruppe Privileg" aus dem Erzgebirge (Die ostdeutsche Antwort auf die Supremes). Konnten die Tussis tatsächlich Kai Pflaume unter Vertrag nehmen? Oder müssen die Kunden mit dem drittklassigen MDR-Moderator Dieter Didi Durwehme vorlieb nehmen? Wann kann die Party endlich losgehen? Kann man das Tempo von 120 BpM bis zum Finale halten und läßt der beste DJ from all over the world zum Abschluß des Abends die Party-Bombe platzen?...Richterin Barbara Saallicht entscheidet!V wie VolksbühneBei einem Benefiz zugunsten von "Big Spender" waren plötzlich ein Rudel von Bullen im Backstage-Bereich. Da hatten so ein paar Spaßvögel während der Vorstellung sämtliche Garderoben-Räume bzw. Geldbörsen durchsucht und ausgeräumt. Ich war damals mit 80 DM dabei. Die Welt ist schlecht...apropos Welt, mit...W wie "We are family"Nach erfolgreicher Abschiedstournee (Berlin & Bremen) und in bestem Sinne ungewöhnlichen Einzel-Projekten stehen die Protagonisten der Teufelsberg Produktion endlich wieder gemeinsam auf einer Bühne. Tollkühn und schlagfertig werden die neu erworbenen Facetten (Mut zur Stille, ehrliche Gefühle,...) zu einem zeitgemäßen und wirklich amüsanten Bühnen-Spektakel in die Friedrichstraße gezaubert. Im waghalsigen Ambiente einer Familie erlebt man eine irrwitzige Achterbahn-Fahrt der Emotionen. Nach dem tragischen Ableben
der Mutter wird einer West-Berliner Familie aus einfachsten Verhältnissen
die sowohl barmherzige als auch extrem erfolgsorientierte Nonne Schwester
Maria Magdalena (genannt: "Sandra") zugewiesen. Sie entdeckt die verborgenen,
auch musikalischen Talente der in jeglicher Hinsicht unterforderten Kinderschar.
Werden sie dem trügerischen Glanz von Ruhm, billigen Drogen und schnellem
Sex standhalten können? Die annähernd perfekt choreografierte
Dramaturgie steht nicht im Widerspruch zu den so beliebten Improvisationen
und dem teufelsberg-obligatorischen Pannen-Management. Garantiert nur im
angemessenen Rahmen vulgär!
X wie Xavier NaidooCooler Typ aus Mannheim. "Xanadu" von Olivia Newton-John finde ich eigentlich doof.Y wie YpsilonHier gibt´s nichts, aber ich hatte ja auch bei X zwei Sachen.Z wie ZotenEin Spitzenreiter unter den liebsten Zoten: "Aach nee du, meine Herren-Scheide ist schon wieder sowas von am Jucken, ich glaube ich habe meinen Tagesdildo noch drin." |