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| Pressestimmen 1995 bis heute: | |
| "Hauptsache laut, bunt und doof!"
taz berlin/September 1995 "Grobkörniger Humor" ...
"Ihr Charme ist nicht subtil, die Witze sind platt, die Show alles andere
als perfekt – und das ist nur gut so. Die Gratwanderung zwischen Kalauer,
Hänger und genialem Schwachsinn gelingt virtuos."
"Halb Ohnsorg-Theater – halb Karneval
in Rio."
"Köstlich unter Niveau!"
"Irrsinn, der von Herzen kommt"
"Eine regelrechte Zumutung, aber
eine ganz grandiose!"
"Comedylletantismus im Ringlokschuppen
"Sie sind einfach komisch. Eben
weil sie so derb und geschmacklos sind und respektlos Operette, Heimat-
und Lederhosenfilm plündern. Vor allem aber, weil sie Prolls, Neuköllnern,
Ossis, Schwulen, Tunten und wie auch immer gearteten Minderheiten ohne
Skrupel gleichermaßen eins überbraten und dafür sorgen,
dass alle frei und unverfänglich über alles und jeden lachen
können."
"Trash-Diva gut. In den unpolitschen
Neunzigern sind die Teufelsberger im Grunde nicht anderes als Kabarett-Ersatz:
Stachelschweine im Drag-Outfit, Wühlmäuse mit Pferdehaarperücke."
"Zur Zeit wohl das witzigste und
preiswerteste Musical in Berlin. Wer braucht schon einen Glöckner
am Potsdamer Platz, wenn er einen derart dilletantisch-dollen Bimmler in
der Kalkscheune hat?"
"Guter schlechter Geschmack. Mit
ihrem Humor stehen die Teufelsberger in der deutschen Comedy-Landschaft
ziemlich alleine da. Konsequent haben sie sich als subversives Element
in der Berliner Off-Szene etabliert, die das Boulevardtheater okkupierten,
als das noch lange nicht en vogue war, die die modischen und musikalischen
Geschmacklosigkeiten der Siebziger Jahre zelebrierten, als von einer kommerziellen
Vermarktung des Revivals noch keiner zu träumen wagte. Teufelsberg
Produktion steht für Chaos und Tabubruch, für Trash am Rande
des Wahnsinns, für pubertäre Geschmacklosigkeiten und ungebrochenen
Spieltrieb."
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"Die Teufelsberg Produktion spielt
ihre Farce mit pointierter Übertreibung und sicherem Gefühl für
die exzentrische Banalität der Großstadt-Single-Frau, die eigentlich
nichts richtig kann und doch alles sein will."
Berliner Zeitung/Dezember 2001 "Trash als Kunst – die beste Tussi-Show
der Stadt!"
"Die Teufelsberger schocken –
wenn, dann richtig. Sie sind weiblicher als frau es sein könnte und
dabei zeigen sie ohne Schnörkel die brutale Alltagsrealität.
Die der Prostituierten Ukrainerin Urszula, die eigentlich Ärztin ist,
aber nach Deutschland kam, um mehr Geld verdienen zu können. Die des
Scheidungskindes Andrea, das die Mutter mit einer Drachen-Handpuppe darstellt.
Aber es ist nicht nur das, was einen Abend mit den Berliner Tunten – man
möge das Wort entschuldigen – so erfüllend macht. Es sind Auftritte
wie die der in Plastikfolie eingehüllten menschlichen Welle, die am
Ende ála Titanic den Vamp an der Reeling ersäuft. Es kann so
erfrischend sein, bei allem Unheil dieser Welt auch manchmal aus tiefstem
Herzen loslachen zu können."
"Labeln lassen sich die Teufelsberger
nicht gerne. 'Tuntentrash' sei meistens nicht so nett gemeint, wie's gemeint
sein müßte, damit's o.k. wär, meinen sie. Wie soll man
die Truppe ohne das T-Wort beschreiben? Mmmh. Eine alteingesessene Kleinkunstgruppe
mit 20jähriger Tradition? Stimmt zwar, klingt aber völlig verkehrt.
Und die Show: Nicht immer perfekt organisierte Comedy über Damen der
Neuen Berliner Mitte mit Musik und Tanz? Männer in Frauenkleidern,
die sich einer gewissen Neigung zum Fäkalen nicht entblöden und
souverän mit Geschlechterrollen spielen? Herrgott, es ist einfach
Trash. Tuntentrash zum Totlachen. Ganz lieb gemeint."
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